Neues der GRA

GRA Stiftung fordert Verbot der Veranstaltung «Massaker in Palästina».
Die Behörden der Stadt Bern werden dazu aufgerufen, die am 21. November 2023 vorgesehene Veranstaltung «Massaker in Palästina», welche den Slogan «für eine Intifada bis zum Sieg!» verwendet, zu verbieten.
Die Veranstaltung gefährdet die öffentliche Sicherheit. Zudem wird gegen die Organisatoren der Veranstaltung Strafanzeige eingereicht, und zwar wegen mutmasslichem öffentlichem Aufruf zu Verbrechen oder zu Gewalttätigkeit, sowie aufgrund eines mutmasslichen Verstosses gegen die Antirassismus Strafnorm.
Mit einem Flyer wirbt eine Organisation, die sich als «derfunke.be» bezeichnet, unter dem Titel «Massaker in Palästina» auf Instagram für eine Veranstaltung in Bern vom 21. November 2023.
An dieser soll «politische Klarheit» vermittelt werden für den Kampf für Palästina. Der Einsatz «für eine Intifada bis zum Sieg» auf Instagram ist als öffentlicher Aufruf zu Verbrechen oder zu Gewalttätigkeit im Sinne von Art. 259 StGB zu qualifizieren, ev. als Unterstützung einer kriminellen Organisation Art. 260ter Abs. 1 lit. b StGB, als Verstoss gegen Art. 261bis StGB (Antirassismus Strafnorm) oder eine andere, hier nicht erwähnte Bestimmung des StGB.

GRA-Stiftung fordert, die radikalislamische Organisation Hamas endlich als Terrororganisation einzustufen
GRA-Stiftung fordert, die radikalislamische Organisation Hamas endlich als Terrororganisation einzustufen
Der brutale Angriff vom 7. Oktober 2023, welcher am jüdischen Feiertag «Simchat Thora» gestartet wurde, hat jeglichen Zweifel ausgeräumt: Die Hamas aberkennt das Existenzrecht Israels, sie ermordet wahllos jüdische Menschen und propagiert antisemitisches Gedankengut. Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus fordert deshalb den Bundesrat und die zuständigen Bundesbehörden auf, die radikalislamische Organisation Hamas endlich als Terrororganisation einzustufen, Finanzierungstätigkeiten in der Schweiz zu verbieten und auf die Verteilung von Hilfsgeldern zu verzichten.

NZZ Megahertz: Was tun gegen Vorurteile?
Woher kommen Vorurteile?
Jeder hat Vorurteile. Doch woher kommt das Schubladendenken, und was können wir dagegen tun?
Darüber redet «NZZ Megahertz»-Host Oliver Camenzind mit unserer Geschäftsleiterin Stephanie Graetz.

Neue GRA Website ist online!
Neue GRA Website ist online!
Nach intensiver Arbeit und Planung von knapp 8 Monaten ist es endlich soweit: Unsere neue und überarbeitete Website ist live! Besuchen Sie uns wie gewohnt auf www.gra.ch und machen Sie sich selbst ein Bild davon.
Die neue Website bietet eine moderne und zeitgemässe Ansprache, eine benutzerfreundliche und übersichtliche Navigation. Die neue Gestaltung der Website wird es Ihnen leicht machen, sich über unsere Arbeit und Projekte zu informieren.

Schulversand 2023
Bildung für eine bessere (inklusive) Welt!
Die GRA hat zusammen mit der SET Stiftung Erziehung zur Toleranz ihr Bildungsangebot erneut erweitert und einen neu überarbeiteten Flyer inklusive Plakat mit den Bildungsangeboten an fast 3’000 Schulen in der Deutschschweiz verschickt.
Durch diesen jährlichen Schulversand stellen wir sicher, dass Lehrkräfte Zugang zu unserem aktuellen und vielfältigen Bildungsmaterialien erhalten, die dabei helfen, wichtige Themen im Kontext von Rassismus und Antisemitismus im Unterricht zu behandeln.
Hier geht’s zu den GRA Bildungsangeboten.

Zitatkarten «Antisemitismus im Alltag» – neu auch Online verfügbar
Antisemitismus und judenfeindliche Sprache sind nach wie vor tief in der Gesellschaft verankert und treten überall auf – auch an Schulen.
Die Zitatkarten ermöglicht Lehrpersonen mit Schüler und Schülerinnen eine interaktive Auseinandersetzung mit dieser Thematik.
Die Digitalisierung der Zitatkarten konnte Dank der Unterstützung der Stiftung Edith und Helmut Steiner realisiert werden.
Die Online Zitatkarten können Sie hier abrufen.

«Globalisten», Bill Gates und die «WHO-Weltverschwörung» – kurz erklärt
Der Tages Anzeiger erstellte mit Hilfe des GRA Glossars hilfreiche Videos über die sogenannten Alternativmedien und wie diese Verschwörungserzählungen verbreiten.
Die vollständigen Videos können Sie hier abrufen.

Aktualisierte Postkarte zu Art. 261bis StGB
Aktualisierte Postkarte zu Art. 261bis StGB
Die GRA hat gemeinsam mit der Kommission gegen Rassismus (EKR) die Postkarte über die Diskriminierungsstrafnorm gemäss aktueller Rechtsprechung überarbeitet und neu gestaltet. Die Postkarte erklärt den Geltungsbereich der Strafnorm und beantwortet übersichtlich die häufig gestellten Fragen im Zusammenhang mit Art. 261 bis StGB.
Hier geht’s zur Postkarte.
Argumentarium für ein Verbot von rassistischen Symbolen im öffentlichen Raum
Argumentarium für ein Verbot von rassistischen Symbolen im öffentlichen Raum
In der Schweiz gibt es bis heute kein explizites strafrechtliches Verbot von Nazi- bzw. rassistischen Symbolen im öffentlichen Raum. Das ist unverständlich und gefährlich. Hakenkreuz und Hitlergruss haben in der Öffentlichkeit nichts verloren. Sie stehen sinnbildlich für eine Ideologie, die nicht mit den Grundprinzipien eines demokratischen Rechtsstaates vereinbar sind und stellen eine Bedrohung für bestimmte Minderheiten in der Schweiz dar.
Rassistische Symbole verdienen keinen Rechtsschutz
Der verfassungsrechtliche Anspruch auf Meinungsäusserungsfreiheit ist hoch zu halten. Er ist aber bereits im geltenden Recht in verschiedenen Bereichen eingeschränkt, in denen das Äusserungsrecht in geschützte Rechte anderer eingreift.

Blick in die Feuilletons mit Stephanie Graetz
Blick in die Feuilletons mit Stephanie Graetz
Im „Blick in die Feuilletons“ auf SRF2 sprach Patricia Moreno mit unserer Geschäftsleiterin Stephanie Graetz über ihre Arbeit und die Projekte der GRA Stiftung.

Mit Oliver Strijbis spricht die GRA über die politischen Auswirkungen des «Woke-Wahnsinns» auf die anstehenden eidgenössischen Wahlen im Herbst
Interview mit Oliver Strijbis
Mit Oliver Strijbis, SNF Förderungsprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Zürich und affilierter Professor an der Franklin University Switzerland (Lugano) redete die GRA ebenfalls über „Woke-Wahnsinn“ und dessen Auswirkungen auf Rassismus. Weshalb sprechen wir auch im Jahr 2023 darüber und wieso widmet sich die SVP in ihrem Politprogramm explizit dem Kampf gegen den „Gender-Terror“ und „Woke-Wahnsinn“? Können die Themen rund um „linke Identitätspolitik“ sogar das Zünglein an der Waage für die anstehenden eidgenössischen Wahlen im Herbst sein?
Lesen Sie das ausführliche Interview mit Herrn Strijbis ab Seite 18 im Bericht „Rassismus in der Schweiz“ 2022 nach.

Was will die «Woke»-Bewegung erreichen? – ein Interview mit Yeboaa Ofosu
Wo ist das Problem, wenn Weisse Dreadlocks-Frisuren tragen? Was will die „Woke“-Bewegung erreichen und was hat sie für einen Einfluss auf den eigentlichen Kampf gegen Rassismus?
Interview mit Yeboaa Ofosu, promovierte Kulturwissenschaftlerin mit schweizerisch/ghanesischen Wurzeln.
Das gesamte Interview finden Sie ab Seite 14 im Bericht „Rassismus in der Schweiz“ 2022
Foto: Beat Mathys

Lesung und Gespräch zu «Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen.»
Am 8. Mai 2025 sprechen Judith Coffey und Vivien Laumann im Zollhaus Zürich über ihr Buch «Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen».
Im Buch loten die Autorinnen das Verhältnis von Jüdischsein und weiss-Sein aus und gehen der spezifischen Unsichtbarkeit von Juden:Jüdinnen in der Mehrheitsgesellschaft nach. In Anlehnung an das Konzept der Heteronormativität erlaubt «Gojnormativität», Dominanzverhältnisse in der Gesellschaft zu befragen und so ein anderes Sprechen über Antisemitismus zu etablieren.
Das Buch ist eine Aufforderung zu einem bedingungslosen Einbeziehen von Juden:Jüdinnen in intersektionale Diskurse und Politiken und zugleich ein engagiertes Plädoyer für solidarische Bündnisse und Allianzen.
Wann: 8. Mai 2025 um 19:00 Uhr
Wo: Zollhaus Zürich / online mit Livestream
Sprache: Deutsch und Verdolmetschung in Gebärdensprache (auf Anfrage)
Moderation: Prof. Dr. Amir Dziri
In Kooperation mit: ZIID und feministisch*komplex
>>Tickets kaufen: ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog
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