Unmittelbar nach der Verurteilung des kanadisch-deutschen Holocaust-Leugners Ernst Zündel zu fünf Jahren Gefängnis fordert die Partei National Orientierter Schweizer PNOS dessen «Freiheit». Der 67-jährige Zündel führte seit Mitte der neunziger Jahre von Kanada aus eine einschlägige Internetseite und vertrieb sowohl holocaust-leugnende wie antisemitische Literatur und hatte nach seiner Auslieferung nach Deutschland vor dem Landgericht Mannheim erscheinen müssen. Auf ihrer Website bezeichnet die Schweizer Rechtsextremistenpartei in antisemitischer Weise den Holocaust als «moralischen Knüppel in den Händen einiger Hundertschaften», die den Völkermord an den Jüdinnen und Juden instrumentalisieren würden, «um ihre Macht durch die Akkumulation von Kapital und das Erpressen von Milliardenbeträgen zu zementieren». Zudem beschimpft die PNOS die deutsche Rechtsprechung als «Besatzerjustiz» und schreibt weiter: 62 Jahre nach dem Fall des nationalsozialistischen Regimes hätten «Totalitarismus und Despotie in Deutschland wieder Einzug gehalten».

15.2.2007
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01.10.2024

Veranstaltungshinweis: «Bist du sicher? Ein Jahr 7. Oktober: Stimmen der Resilienz und Zerrissenheit»

Besuchen Sie die Veranstaltung von feministisch*komplex mit Unterstützung von Tsüri.ch, Maison du Futur und der GRA unter dem Titel «Bist du sicher? Ein Jahr 7. Oktober: Stimmen der Resilienz und Zerrissenheit».

Kommenden Sonntag diskutiert GRA-Geschäftsleiter Philip Bessermann mit Laura Cazés (Herausgeberin von Sicher sind wir nicht geblieben), Do Graff (feministisch*komplex) und Anna Jikhareva (Wochenzeitung) unter der Gesprächsleitung von Simon Jacoby (Tsüri.ch).

Wann? 6. Oktober 2024 ab 16:30 Uhr

Wo? C.F.Meyer-Haus, Alte Landstrasse 170, 8802 Kilchberg

Programm? Moderierte Diskussion und Konzert von Chaibe Balagan

Es sind noch wenige Tickets vorhanden, die Sie hier erwerben können.

In den Worten von feministisch*komplex: «Unsere zweite Veranstaltung lädt euch dazu ein, in einem geschützten Rahmen Solidarität zu erleben und über unsere Verletzungen zu sprechen. Wir möchten einen Raum schaffen, der nicht für Kontroversen gedacht ist, sondern für Reflexion und Verarbeitung – besonders aus feministischer, jüdischer und queerer Perspektive.»

Wer möchte, kommt bereits um 14:45 Uhr zum Bürkliplatz für eine gemeinsame Schifffahrt nach Kilchberg, Abfahrt um 15 Uhr.

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