Antisemitismusbericht 2020 jetzt online!
23.02.2021

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG)  publiziert die GRA jährlich den Antisemitismusbericht für die Deutschschweiz. Auch wenn es 2020 zu keiner Zunahme antisemitischer Vorfällen  gekommen ist, geben einige Erkenntnisse des Berichts Anlass zur Sorge. Denn Form und Inhalt der antisemitischen Vorfälle haben sich 2020 stark gewandelt. Einerseits durch eine starke Zunahme antisemitischer Verschwörungstheorien. Andererseits durch Verbreitung dieser Theorien durch Messengerdienste wie Telegram wo sie zunehmend auch die Mitte der Gesellschaft erreichen. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse mit mehreren Vorfällen vor Synagogen und jüdischen Online-Veranstaltungen im Januar und Februar, lässt sich ein Zusammenhang mit den Entwicklungen im letzten Jahr zumindest erahnen.

Den gesamten Bericht lesen Sie hier.

Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier.

 

 

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Wurden Sie Zeug:innen eines rassistischen oder antisemitischen Vorfalls oder wurden Sie selbst rassistisch oder antisemitisch beleidigt oder angegriffen?

24.03.2025

Lesung und Gespräch zu «Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen.»

Am 8. Mai 2025 sprechen Judith Coffey und Vivien Laumann im Zollhaus Zürich über ihr Buch «Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen».

Im Buch loten die Autorinnen das Verhältnis von Jüdischsein und weiss-Sein aus und gehen der spezifischen Unsichtbarkeit von Juden:Jüdinnen in der Mehrheitsgesellschaft nach. In Anlehnung an das Konzept der Heteronormativität erlaubt «Gojnormativität», Dominanzverhältnisse in der Gesellschaft zu befragen und so ein anderes Sprechen über Antisemitismus zu etablieren.

Das Buch ist eine Aufforderung zu einem bedingungslosen Einbeziehen von Juden:Jüdinnen in intersektionale Diskurse und Politiken und zugleich ein engagiertes Plädoyer für solidarische Bündnisse und Allianzen.

Wann: 8. Mai 2025 um 19:00 Uhr
Wo: Zollhaus Zürich / online mit Livestream
Sprache: Deutsch und Verdolmetschung in Gebärdensprache (auf Anfrage)
Moderation: Prof. Dr. Amir Dziri
In Kooperation mit: ZIID und feministisch*komplex

>>Tickets kaufen: ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog
>>Flyer herunterladen

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Lesung und Gespräch zu «Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen.»
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